Simlaun

Berni (diesmal E.) und Helli M. bestiegen mit E-Bikes und großartiger Hüttenübernachtung den Similaun. Mit einer menschlichen Aufbruchszeit um 11:00 Uhr in Innsbruck starteten wir nach Vent und stiegen dort auf die E-Bikes um. Wir ließen uns von den Verbotsschildern (wie etliche andere Radfahrer auch) nicht abschrecken und konnten auch nach der Martin-Busch-Hütte den Zustieg noch um einiges verkürzen. Ein kurzer Fußweg brachte uns dann auf die wunderschöne Similaunhütte. Während Berni dort schon in den gemütlichen Abend startete, trieb mich der Historiker in mir noch zur Ötzi-Fundstelle, die ich gerade noch rechtzeitig vor dem Abendessen erreichte. Kann man auch abhaken ...

Am nächsten Morgen starteten wir um ca. 08:00 Uhr von der Hütte und erreichten nach kurzem Abstieg und ebensolchem Aufstieg den Niederjochferner, wo wir die Steigeisen montierten. Ein schöner Gletscheranstieg und sogar ein paar Spaltensprünge brachten uns zum Beginn des Gipfelgrates. Berni beschloss zunächst, dass seine Tagesform einen Weiterweg unmöglich machen würde, und so ging ich allein an die letzten 160 Höhenmeter zum Gipfel. Nach kurzer Rast und dem Genuss des Panoramas stieg ich wieder ab und fand den Bergpartner bereits wieder erholt und entsprechend motivierter vor. Mein Vorschlag, noch einmal gemeinsam auf den Gipfel zu steigen, wurde angenommen – und so standen wir wenig später gemeinsam nochmals oben ...

Der Abstieg brachte uns relativ schnell zu den Rädern und eine kleine Traileinlage wieder zurück zur Martin-Busch-Hütte, wo wir die Tour bei Kasknödeln, Sauerkraut, Erdäpfeln und Hauswurst ausklingen ließen. Die anschließende Abfahrt zum Auto überraschte noch einmal mit ihrer Länge – aber Ende gut, alles gut ...

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