Cleveland Way: gemütliches Wandern in den North York Moors

Von 19. - 25. August wanderten der Verf. und Freund Andi B. ca. 100km durch das Land in dem die Landschaft erfunden wurde. Durch schöne Moorlandschaften und entlang der Küste folgten wir dem Cleveland Way durch die Heimat von James Cook von Osmotherly bis nach Robin Hood Bay.


 
Ausgezeichnet beschildert führte uns der Weg von einer Frühstückspension zur nächsten...
Auch wenn der Landschaft die Erhabenheit des Hochgebirges fehlte, summierten sich die lieblichen Täler und Hügel doch zu ungeahnten Tageshöhenmeterleistungen... 
 In Saltburn by the Sea war das Meer erreicht und wir im Working Men's Club ausgezeichnet untergebracht. Ein Flair verflossener gewerkschaftlicher Größe verlieh unserer Nacht im Emerald Wing des Gebäudes eine Note der besonderen Art. Die Millieustudie bei der abendlichen Charity Veranstaltung bestätigte den Eindruck, dass es nirgends eine so schöne Working Class wie in England gibt - auch wenn seit dem Schließen der Minen eine gewissse Orientierungslosigkeit Platz zu greifen scheint. Ironically, there seems to be little alternative...
Das Wandern der Küste entlang bot den staunenden Älplern dann gänzlich neue Eindrücke.
Vorbei am malerischen Fischerdorf Staithes war bald Whitby erreicht...
Der Ankunftsort Vlad III. Drăculea, bekannt aus Bram Stoker's Dracula, war zwar schön, aber leider zur Gänze ausgebucht. 

So waren wir gezwungen es dem Woiwoden der Walachei gleichzutun, die 199 Stufen zur Whitby Abbey hinaufzusteigen, und die Nacht im Freibiwak (ohne Ausrüstung) zu verbringen...

Am nächsten Morgen erreichten wir etwas abgeschlagen Robin Hood Bay, den Endpunkt unserer Wanderung. Von dort gings mit dem Bus ins schöne Scarborough.und nach einem Tag in York gemeinsam mit den anderen Touristen wieder zurück nach Tirol. Es ist doch schön, wenn man dort wohnt wo andere Urlaub machen...

Noch Fotos gibt es hier.


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